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Schwingförderer
 
Kleinste Schrauben bis zu Felsbrocken erfolgreich fördern
Schwingförderer setzen Stück- und Schüttgüter mittels gerichteter Kleinschwingungen in Bewegung. Alles kann gefördert werden: Von staubförmigen Gütern bis zu Stahlknüppeln, schwersten Guss- und Schmiedestücken oder Felsbrocken. Einzige Voraussetzung ist lediglich ein Fördergut, das nicht zum Anbacken oder Kleben neigt.

Die Schwingfördertechnik von Dr. Gössling hat sich in fast allen Industriebereichen erfolgreich als zuverlässige Komponente etabliert. Wir liefern Ihnen perfekt abgestimmte Systeme in sämtlichen Größen und Varianten, von der kleinsten, kompakten Feindosierrinne bis zum schwersten Brecherzuteiler oder der verfahrbaren Chargierrinne zur Ofenbeschickung.

Als einer der wenigen Hersteller liefern wir Ihnen aus einer Hand auch verschiedenste vor- und nachgeschaltete Anlagentechnik wie Vorratsbunker, Hebe-/Kippvorrichtungen, Förderbänder, Abschreckbäder, Waschanlagen und Zentrifugen oder auch Bunkersteilförderer.
 
Vielseitige Einsatzgebiete
  Schwingförderer werden eingesetzt, um Fördergut zu speichern, einem nachfolgenden Prozess zuzuführen, aus vorgelagerten Bunkern dosiert abzuziehen oder über weite Distanzen zu transportieren. Aufgrund ihres einfachen Aufbaus ist die Anbindung an vor- und nachgelagerte Prozesse meist unkompliziert zu realisieren. Eine stufenlose Schwingweitenregulierung zur Einstellung der Förderleistung sowie das gewichtsgenaue Beschicken des Folgeprozesses garantiert Ihnen eine hohe Flexibilität auch bei Produktwechseln.
 
Einfacher Aufbau, robust und wartungsarm
Schwingförderer besitzen außer dem Antrieb keine sonstigen bewegten Einzelteile und sind dadurch auch unter rauesten Einsatzbedingungen wartungsarm und äußerst zuverlässig. Der Fördertrog ist eine schwingsteife Stahlblechkonstruktion, die über Schraubendruckfedern oder Gummipuffer auf einem Untergestell gelagert oder hängend angebunden ist. Die Form des Fördertroges sowie dessen Auskleidung zur Lärmminderung, Vermeidung von Teilebeschädigungen oder zum Verschleißschutz werden individuell festgelegt.

Der Antrieb kann entsprechend der Aufstellverhältnisse unter- oder oberhalb des Troges angeordnet werden. Das Fördergut, die Förderleistung und die Funktion des Schwingförderers (z.B. als Bunker- oder Zuteilrinne) entscheiden über den Einsatz eines Magnet-, Unwucht-, Richterreger- oder Schubkurbelantriebes. Unser eigens entwickelter und langjährig bewährter Magnetantrieb ist speziell für kleine und mittlere Nutzgewichte konzipiert und ermöglicht eine optimale Abstimmung auf das Gesamtschwingsystem. Durch die Bevorratung ab Lager ist zudem eine höchste Verfügbarkeit Ihrer Anlage garantiert.
 
Lenkergeführte Schwingrinnen
Wird der Schwingförderer für den Längstransport über größere Distanzen eingesetzt, kann die Förderrinne gewichtsbedingt nicht schwingsteif ausgeführt werden. Dementsprechend werden lenkergeführte Schwingrinnen eingesetzt, bei denen Blattfedern oder Lenkerarme seitlich der Förderrinne angeordnet sind. Der Antrieb erfolgt, in Abhängigkeit der Schwingrinnenlänge und der Platzverhältnisse, alternativ über Unwucht- oder Schubkurbelantrieb.
 
Schwingförderrohre, Schwing- und Siebroste, Entwässerungsrinnen
Eine Sonderbauform stellen Schwingförderrohre dar. Diese lassen sich auch bei beengten Platzverhältnissen einsetzen und eignen sch für die Förderung von trockenem und feinkörnigem Fördergut.

Der Transport über schwingende Roste und Siebe dient der Abscheidung von Fremdkörpern wie Sand oder Steinen bzw. der Aufbereitung des Transportgutes. Schwingroste, Siebrinnen und Entwässerungsrinnen kommen bevorzugt zum Einsatz, wenn von Über- oder Unterkorn befreites Schüttgut Brechern, Siebmaschinen, Mischern oder Ähnlichem zugeführt werden muss.