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Stahlzellenbänder
 
Die leistungsstarken Spezialisten in der Fördertechnik
Stahlzellenbänder stellen eine besondere Bauart der Stahlplattenbänder dar und sind speziell konstruiert zum Massentransport heißer Fördergüter wie besispielsweise Gießereisand, Heißsinter, Schlacken. Der Transport derartiger Güter erfordert eine bestmögliche Abdichtung des Fördergurtes gegen ein Durchrieseln von Feinanteilen. Zusätzlich muss eine hohe Formstabilität auch bei dauerhaft großer Hitzeeinwirkung gewährleistet sein. Nur so ist ein störungsfreier Betrieb Ihrer Anlage zu garantieren.
 

Ihr Nutzen: Bestmögliche Dichtheit, Formstabilität bei Hitze
  Die Dichtheit des Gurtes wird durch eine spezielle Kantung der Segmente in den sich überlappenden Bereichen erreicht. Somit liegt der Dichtungsspalt nicht im Schüttgut, sondern unterhalb der Deckzelle. Zur Reduzierung des Verschleißes erfolgt die Bewegung der einzelnen Zellen berührungslos zueinander. Fördergut, das infolgedessen dennoch zwischen die einzelnen Segmente gelangt, wird in den Umlenkungen sicher ausgeworfen.

Geometrie und Schwenkradius der Zellen sind derart ausgebildet, dass der Dichtungsspalt nicht nur in den horizontalen Förderabschnitten, sondern auch im Bereich der Endumlenkungen und Anstiegsbögen unter der Deckzelle liegt und geschlossen bleibt. Unabhängig von der Linienführung ist somit die geforderte Dichtheit des Bandes gewährleistet.

Durch die abgekantete Formgebung der sich überlappenden Zellen wird eine große Quertragfähigkeit erreicht. Zudem können durch das tiefgeformte Profil der Segmente Schüttgüter auch in Steigstrecken sicher transportiert werden. In Kombination mit Rinnenkanten bis 300 mm Höhe erreichen wir ein hohes Fördervolumen.

Individuelle Anpassungen an Ihr Fördergut wie zum Beispiel die zusätzliche Abdeckung der sich überlappenden Segmentbereiche durch austauschbare Verschleißelemente sind selbstverständlich möglich.
 

Zugketten und Lastabtragung
Grundsätzlich übernehmen die Zugketten keine Abtragung der Last, da diese durchweg auf Tragschienenprofilen durch separate Bundlaufrollen an den Seiten erfolgt. Zur Verwendung kommen Zugketten mit Winkellaschen, an denen die Stahlzellen befestigt werden. Alternativ werden auch Zugketten ohne Winkellaschen eingesetzt. In diesem Fall ist die Zugkette seitlich an den Bordblechen der einzelnen Stahlzellen direkt an der Kettenlasche befestigt. Somit ist eine optimale Krafteinleitung erreicht.
 

Anwendungsbereiche
Stahlzellenbänder finden Anwendung in folgenden Bereichen: