StartProdukte > Verfahrenstechnik > Zentrifugen

 
Zentrifugen
 
Effiziente Teilereinigung auf kleinstem Raum
  Entölungszentrifugen von Gössling bewähren sich bereits seit langer Zeit in den unterschiedlichsten Fertigungsprozessen. Insbesondere bei der Herstellung von Schrauben, Muttern oder Fließpressteilen garantiert die kontinuierliche Beschickung einen fortlaufenden Fertigungsfluss.

Aufgrund ihres geringen Platzbedarfs lassen sich die Zentrifugen perfekt in die Architektur der Produktion integrieren. Während die Rohlinge oder Werkstücke vor der Weiterverarbeitung von anhaftenden Ölen, Emulsionen oder Kühlschmierstoffen befreit werden, lassen sich die hochwertigen Schmiermittel unmittelbar nach der Maschine zurückgewinnen. Zugleich ist der tropffreie Weitertransport der Massenteile im Anschluss garantiert.
 

Kompakte Bauart
Die Vollmanteltrommel ist in Wälzlagern auf einem Königszapfen gelagert. Je nach Teilegeometrie und Ölanhaftung werden die Trommeln mit Lochblech oder CONIDUR Feinlochblech ausgekleidet. Während der Antrieb über einen Mehrfachkeilriemen erfolgt, gewährleisten Frequenzregelung und Gegenstrombremse einen sanften Anlauf- und Abbremsvorgang.

Die gesamte Einheit ist auf einem stabilen Grundgestell aufgebaut. Durch Anpassen des Untergestells lassen sich die Einfüll- und Abgabehöhen der Zentrifuge dem Standort anpassen. Die Befüllung der Trommel erfolgt über einen Sammeltrichter oberhalb der Trommel, die Entleerung über einen Ausfalltrichter zur Weiterleitung der gereinigten Teile.
 

Kontinuierliche Arbeitsweise
Die Zuführung der Teile zur Zentrifugentrommel erfolgt üblicherweise durch einen Förderer. Direkt von diesem Förderer gelangen die Teile in einen Sammeltrichter oberhalb der Trommel. Ist die erforderliche Chargenmenge erreicht, wird der Zuführförderer kurzzeitig abgeschaltet und die Teile durch Öffnen der Trichterklappen der Trommel zugeführt. Während des Zentrifugiervorganges wird jeweils die neue Chargenmenge im Trichter gesammelt.

Die Entleerung der Trommel erfolgt durch einen Kippvorgang in einen Ausfalltrichter hinein. Dieser Kippvorgang gewährleistet eine komplette und sichere Entleerung der Trommel. Im Gegensatz zu Wettbewerbssystemen, die mit einer Bodenentleerung arbeiten, ist in unseren Zentrifugen ein Verklemmen von Teilen nicht möglich. Zudem haben unsere Zentrifugen durch den geschlossenen Trommelkorpus keine Probleme mit Undichtigkeiten bzw. Ölverschleppungen, das abgeschleuderte Öl wird durch eine Schlauchleitung zentral abgeleitet. In der Summe bieten unsere Zentrifugen deutlich reduzierte Stillstandzeiten und Wartungskosten.

Die Zentrifugierparameter können in weiten Bereichen eingestellt werden. Durch die Möglichkeit zur Drehrichtungsumkehr wird auch bei stark schöpfenden Teilen eine bestmögliche Entölung erzielt. Die Steuerung erfolgt wahlweise automatisch oder manuell.
 

Komplettierung inklusive der Zu- und Abführtechnik
Zur Beschickung unserer Zentrifugen und zur Weiterförderung der entölten Teile liefern wir die vielfältigsten, ebenfalls individuell angepassten Förder- und Chargiereinrichtungen. Beispielsweise haben wir eine Entleerung der Trommel in eine Vibrationsrinne ausgeführt. Die Vibrationsrinne ist mit einer Siebstrecke versehen, über die produktionsbedingte Fehlteile aussortiert werden.

Vielfach ist zudem die Einbeziehung einer Ausschleuseinheit oder einer zusätzlichen Bevorratung sinnvoll, insbesondere wenn die Durchsatzleistung der zu verkettenden Maschinen unterschiedlich ist.
 

Anwendungsbereiche
Zentrifugen finden Anwendung in folgenden Bereichen: